16.6.2018 - Tag der Verkehrssicherheit

Der ADFC setzt sich seit Jahren für die "Vision Zero", dh. "Null tote Radfahrer" ein. Vergebens - die Politik versagte bisher kläglich und die Folge sind 1 toter Radfahrer täglich. Hauptverursacher der vielen Toten sind Lkw - und Pkw-Fahrer beim Abbiegen.
Der ADFC-Bundesverband hat nun VM Scheuer scharf angegriffen: PM des ADFC
Die Todesliste mit den bisher 21 durch Lkw Getöteten.
In diesem Hashtag berichtet ein überlebendes Opfer von seinem Unfall...

 

 

AUTO GEGEN RADFAHRER - "KAMPFZONE" STRASSE

Wenn Autos und Radfahrer sich den knappen Platz teilen müssen, ist gegenseitige Rücksichtnahme leider selten. Akte 2018 hat auf SAT.1 gefragt: "Warum werden wir im Strassenverkehr immer agressiver und welche Lösungen gibt es?" Ein Experte nimmt zu Radstreifen Stellung.
Hier gehts zum Video (9:38 Min.)....
 

Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" ist gestartet

Fahrradfahren kann fast jeder. 75 Prozent nutzen das Rad für kurze Erledigungen oder zum Einkauf. Das zeigt der Fahrrad-Monitor Deutschland 2017, eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). 32 Prozent der Befragten fahren mit dem Rad zur Arbeit. Die AOK in Erding  und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) wollen noch mehr Menschen fürs Radeln begeistern und rufen deshalb auch in diesem Jahr wieder gemeinsam zur Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf.
Startschuss erfolgte im Klinikum Erding, das seit vielen Jahren immer wieder mit bis zu dreißig Teilnehmern dabei ist. Die Anmeldung für die gemeinsame Aktion von AOK und ADFC ist online unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. „Wer sich auf dem Weg zur Arbeitsstelle auf sein Fahrrad setzt, fährt gesund und günstig“, so Angela Adelsperger-Birk  von der AOK in Erding. Um die eigene Fitness zu steigern, genügt bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag. Am besten ist es, die Bewegung in den Alltag einzubauen und dazu eignet sich das Radeln zur Arbeit besonders gut. Und letztlich spart das Radeln als günstige Alternative zum Autofahren auch Spritkosten.
Online anmelden und los geht´s
Nach der Online-Anmeldung haben die Teilnehmer bis zum 31. August Zeit, an mindestens 20 Tage den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen. „Auch Pendler können sich an der Aktion beteiligen, da das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz bereits gewertet wird“, so Horst Weise vom ADFC Erding.  Im sogenannten Aktionskalender werden die Radtage festgehalten. Die Teilnehmer führen die Liste online. Wer seinen Aktionskalender mit den „Radtagen“ unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de pflegt, hat die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne, die alljährlich unter den erfolgreichen Teilnehmern verlost werden. Zu den Preisen gehören Urlaubsreisen sowie praktisches Zubehör fürs Fahrrad. Die Gewinne werden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert.
Zusätzlich fordert Horst Weise alle Teilnehmer auf, Schnappschüsse, Selfies oder Gruppenfotos von der Aktion an den ADFC zu senden (kontakt@adfc-erding.de) Die attraktivsten Fotos werden vom ADFC veröffentlicht und prämiert.
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml übernimmt erneut die Schirmherrschaft. Der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell.
Weitere Infos...

Fahrrad-Demo in München ein voller Erfolg - 5000 Radler fordern das Rad-Gesetz!

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung fuhren bei der diesjährigen ADFC-Radsternfahrt am Sonntag rund 5.000 Teilnehmende aus der gesamten Metropolregion München auf autofreien Straßen durch die Landeshauptstadt. „Wir sind hochzufrieden mit der Teilnehmerzahl. Dass sich die Menschen aus München und dem Umland eine bessere Radverkehrsinfrastruktur wünschen, haben sie heute eindrucksvoll demonstriert“, erklärt Andreas Groh, stellvertretender Vorsitzender des ADFC München.
König Ludwig II. verliest königlich bayerisches Velo-Gesetz
Beim Eintreffen auf dem Königsplatz erlebten die Radlerinnen und Radler eine Überraschung: König Ludwig II., begleitet von seinen Gefolgsleuten auf Hochrädern, begrüßte die Massen und führte die Fahrraddemonstration zum Olympiapark an. Auf der Hauptbühne des Radl-Festivals SattelFest traf er auf die Teilnehmer*innen der vom ADFC organisierten Podiumsdiskussion. Als Unterstützer der Initiative „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ verlas der Kini dort sein königliches Velo-Gesetz von 1880, das von ADFC-Historikern entdeckt worden war. Im Anschluss zog er sich Schwimmflügel an. „Die Schwimmflügel stehen für das Ziel, nicht wie er unterzugehen, sondern als Radfahrende im Verkehr gleichberechtigt mitzuschwimmen“, erläuterte Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC Bayern und Sprecherin der Initiative.
VIDEO (3.06 Min.) von München-TV

Ein Rad-Gesetz für Bayern!

Wir vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) möchten ein faires und sicheres Miteinander auf Straßen, Plätzen und Gehwegen. Wir wollen gute Luft und weniger Lärm in den Städten genauso wie auf dem Land. Weil dies schwer möglich ist, wenn alle mit dem Auto unterwegs sind, fordern wir die Verkehrswende, also den Ausbau des umweltfreundlichen Verkehrs. Und wir sind überzeugt, dass das Fahrrad ein sehr wichtiger Baustein für diese Verkehrswende ist.Damit das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 kein leeres Versprechen bleibt, ist deutlich mehr Geld und Personal nötig - und ein rechtlicher Rahmen!Denn ohne rechtliche Vorgaben bleibt weiterhin jedem Landkreis, jeder Stadt und jeder Gemeinde in Bayern selbst überlassen, ob und wie sie den Radverkehr stärkt.
Der ADFC Bayern - das sind wir alle! - demonstriert dafür am Sonntag, dem 22.4.2018 in München. 

Unser Kreisverband nimmt natürlich teil. Wir radeln geführt dorthin. Zunächst zur Studentenstadt und dann zum Königsplatz nach München.
Ab da sind wir dann viele Tausende - unterwegs zum Oly-Park. Näheres siehe hier...

Veranstaltungen

SkulpTour 1 mit Wolfgang Fritz

21.07.2018, 09:00 Uhr
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Picknick-Tour

22.07.2018, 10:00 Uhr
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Feierabendtour OG Isental

25.07.2018, 18:30 Uhr
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Feierabendtour

26.07.2018, 18:00 Uhr
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MTB-Tour 1

28.07.2018, 09:30 Uhr
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Zur Aktion geht´s hier...

Polizei-Fahrradstaffeln - die Lösung!

Äußerst erfolgreich agieren die Berliner Polizei-Fahrradstaffeln. BIKE Bild Ausgabe 2.217 berichtet in einer Reportage über den Alltag zweier Radcops in der Bundeshauptstadt. Die beiden durchtrainierten Polizisten schildern, wie sie jeden Sünder stellen und trotzdem beliebt bei Rad- und Autofahrern sind. Wir meinen, so könnte es in München oder Erding auch sein! Warum es in Bayern diese erfolgreiche und zeitsparende Einrichtung nicht gibt, ist schleierhaft. Die Verkehrsunfälle sind stark rückläufig, überall dort, wo die Polizei-Fahrradstaffeln im Einsatz sind. Damit könnte dem ewigen Klagelied "Wir haben dafür kein Personal" begegnet werden! 6.2017 Horst Weise
Hier geht´s zum Artikel in BIKE Bild.

Bett+Bike APP des ADFC ist nun online -kostenfrei-

Mit der Bett + Bike-App lassen sich nun mehr als 6000 fahrradfreundliche Unterkünfte in Europa komfortabel aufspüren, egal, ob die Nutzer Hotels, Pensionen oder Campinkplätze bevorzugen. Die neue APP zeigt alle Betriebe in der Nähe des Standortes an, oder man sucht gezielt nach allen Betrieben und Campingplätzen an einem bestimmten Radfernweg, in einem Ort oder in einer touristischen Region. Infos hier...
Erklärt werden die Funktionen und es gibt Support.

Rad fahren in Kopenhagen

Immer wieder mal bringen wir  hier gute Beispiele, wie man andernorts das Rad fahren positiv begleitet und fördert.
Donnerstagmorgen, 8 Uhr: Es ist Rush-Hour in Kopenhagen – Fahrrad-Rush-Hour. Die ganze Stadt scheint mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: Zwei Drittel der Kopenhagener fahren mit dem Rad zur Schule, Uni oder Arbeitsstelle. Überall gibt es breite oder sehr breite Fahrradwege und die Fahrradmassen bewegen sich erstaunlich schnell und flüssig. (Video 7:46 Min.)
Viele Autofahrer sind aufs Fahrrad umgestiegen, denn in Kopenhagen heißt Fahrradfahren vor allem eines: schnell vorwärts kommen. Das hat auch zur Folge, dass wieder mehr Raum für Menschen entstanden ist. Wo früher Parkplätze waren, kann man heute gemütlich draußen vor einem Café sitzen. Das wünschten wir uns auch in Erding!
Ein weitere gutes Beispiel sehen Sie hier im Video 58 Min.:
Deutschlands Rad-Hauptstadt Münster demonstriert das Machbare. Aber auch Unmögliches in NRW wird gezeigt.

Radwegbenutzungspflicht wird in Städten abgeschafft - warum, lesen und sehen Sie hier

Bis Mitte der 1990er Jahre glaubte man allgemein, dass der Radfahrer am besten und sichersten auf Radwegen aufgehoben ist, getrennt vom Kraftverkehr. Eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt-Bericht V 184, 2009) zeigte jedoch, dass benutzungspflichtige Radwege keinesfalls das Unfallrisiko senken.
Ein Video zeigt anschaulich, dass Radfahren auf der Straße innerorts sicherer ist.Hier (4:37 Minuten)

Grüne Routen RegioCity - Der Radroutenplaner für München

Das Projekt "Grüne Routen RegioCity" bietet ausgesuchte Fahrradrouten, die meist abseits der Hauptverkehrsstraßen stressfrei, umweltschonend und ruhig aus dem Umland ins Münchner Zentrum führen. Mittlerweile sind es 42 Routen, die aus West, Süd, Nord und Ost in die City führen! Mehr...
Die Erdinger "Express-Routen nach und von München" sind in diesem Netzwerk enthalten.

Bringt das Fahrrad in die Stadt! Kampagnen in europäischen Städten

Dieses Video (ARTE - 13:41 Minuten) zeigt eindrucksvoll, welche Lösungen fahrradfreundliche Städte in Europa gefunden haben, um das Radfahren noch attraktiver und sicherer zu machen. Eine einzigartige unterirdische Abstellanlage hat Tokio seinen 9 Millionen Radfahrern spendiert.

© ADFC Erding 2018